Backround - Was und warum?

Hallo ihr Lieben!

Ich bin Bella und schreibe hier für euch über meine Erfahrungen im Zusammenleben mit meinen Pferden. Zu mir gehört seit über 10 Jahren die Haflinger-Stute Nina, mittlerweile eine Omi und seit kruzem die kleine Berber-Stute Rafah n'Ait Itran, geboren im Juni 2018.

In den vergangenen Jahren wurde mir immer mehr bewusst, wie wahnsennig komplex und weitläufig sich die verschiedenen Themengebiete zum Pferd erstrecken. Zudem gibt es so unglaublich viele verschiedene Ansichten und Meinungen, die jede für sich Pros und Contras aufweisen, das man selbst oft gar nicht mehr weiß, wie es nun richtig ist. Wobei - richtig für wen? Für den einzelnen Besitzer?  Für die Gesellschaft? Für die Tierärzte, Hufschmiede und  die Industrie oder tatsächlich für das Pferd?

Früher habe ich nicht viel nachgedacht über das Wie und Wieso. Ich wollte zwar immer, dass es den Tieren bei mir gut geht, aber trotzdem stellte ich stets meine Wünsche und Bedürfnisse über ihre. Im Laufe des Lebens entwickelt und ändert man auf Grund gemachter Erfahrungen und dem sich entwickelnden Wissen auch öfter mal seine Ansichten zu allen möglichen Belangen im Leben. So geht es mir zur Zeit bzgl. Pferdethemen.

 

​​​​​Aktuell habe ich das Reiten für mich an den Nagel gehangen und ich arbeite meine Pferde auch nicht mehr "konventionell". Ich finde es einfach nicht mehr richtig, dem Pferd das anzutun - über es zu verfügen und es dermaßen zu kontrollieren und zu lenken. Ich möchte gern in einer Art und Weise mit den Pferden sein, die es ihnen ermöglicht, sich mir aus freien Stücken  zuzuwenden. Dazu verzichte ich weitestgehend auf positive Verstärkung und natürlich auf negative Verstärkung, es gibt kein Locken und keine Leckerlie aber auch keine Strafen, wenn sie sich gegen mich entscheiden.

Ich gebe meinen Pferden eine Stimme die zählt. Ich gebe ihnen die Freiheit, bei den allermeisten Entscheidungen die sie betreffen, mit zu entscheiden. Das ist für uns Menschen selbstverständlich. Ich erwarte nichts und sie sind mir zu keinem Zeitpunkt etwas schuldig, denn ich habe mich für Sie entschieden.

Wir leben und handeln so gut wir es hinbekommen nach ethischen und moralischen Prinzipien, die sich unter der Organisation der Academia Liberti vereinen.

Was bedeutet das für mich?

Wir alle wünschen und erträumen uns Freiheit und Freundschaft mit unseren Pferden. 
Dem gegenüber stehen aber sehr viel Naivität und Unwissenheit, gesellschaftlicher Druck und unser eigenes Ego.

Wenn wir dem entkommen wollen, müssen wir uns über die Konsequenzen unseres Handelns klar werden. Wir müssen realisieren, warum wir tun was wir tun, warum wir sind wer wir sind und wir müssen uns allesamt darüber klar werden, dass wir ganz allein alle Probleme auslösen, die uns auf dem Weg zu unseren Träumen begegnen.

Wagt es! Seht eure Pferde nicht als Haus- oder gar Nutztiere an. Stellt sie euch gleich, nicht euch unter. Behandelt sie, wie ihr behandelt werden möchtet. Hört ihnen zu. Bestimmt nicht einfach. Lernt über ihre Natur. Lasst sie wild sein. Lasst sie Leben, wie Pferde leben, so gut es eben geht. Überwindet euer Ego.

Ihr liebt euer Pferd? 
Dann befreit euch von den ganzen gesellschaftlichen Zwängen. 
Nichts ist unwichtiger, als die Meinung und das Ansehen anderer.
Wichtig ist nur, dass du deinem Pferd in die Augen schauen kannst, und nicht bereust.

Ihr könnt unseren Alltag auf Facebook verfolgen. Ich teile dort gute und schlechte Momente, Erfahrungen, Erkenntnisse, lustige Bilder und wichtige Statements, genauso wie seitenlage Infobeiträge zu verschiedenen, wichtigen Pferdethemen. Letztere werden nach Veröffentlichung auch hier im PferdeLeben-Lexika veröffentlicht.

Für die Pferde - Auf eine lehrreiche Zeit!

Eure Bella

Facebook

  • Bella Equorum - Pferde meines Lebens
  • YouTube Social Icon

Zum Seitenanfang:

© 2019 Isabell Schmidt, Bella Equorum. All Rights Reserved.